Die Dorfgemeinschaft

Berngar mit Familie

Braumeister Berngar lernte sein Handwerk im ostfriesischen Auerk, wo er auch sein Weib Sigrun kennen- und lieben lernte. Gemeinsam lebten sie an einem kleinen Ort an der Küste, bis das Unheil auch über sie zusammenbrach. Seither ist Berngar mit allerlei Handwerk und seinem unglaublich wohlschmeckenden Bier der gute Geist der Gruppe. Sigrun hütet neben den Kochtöpfen, den Hühnern und allerley anderm Getier, auch noch ihre drei Töchter. Manchmal fragt man sich, was schwerer ist...

Die Abende am Feuer versüßen sie uns mit den lieblichen Klängen ihrer Stimmen und Instrumente. 

Gebkes Familie

Gebke de Frees, geboren um 1198, Tochter eines Redjeven, verlor den Vater in jungen Jahren. Von der Sturmflut um Hab & Gut sowie Mann gebracht zieht sie zusammen mit ihren zwei Söhnen und mit einem wackeren Haufen anderer Friesen umher, um eine neue Heimat zu finden.

Gebke lernte von einem alten Weibe die Heilkraft der Kräuter und hilft mit ihren Heilkünsten den Armen und Kranken, stets in Gefahr, vom Klerus als Hexe verbrannt zu werden. Thomas und Ludgar, ihre Söhne sind indes bald soweit, bei einem freien Ritter als Knappe zu dienen. Hinzu kommt noch ein weiterer angehender Knappe, welcher nun mit der Familie reist.

Joost und seine Bande

Æskil und Familie

Eskel und Lingar

Geboren wurden sie im Jahre des Herrn 1213 in Rüstringen in einem Dorf namens Farle. Im Alter von sechs Jahren verloren die Brüder beide Eltern bei einer Sturmflut am Tage des heiligen Marcellus. Gütige Mönche der Benediktinerabtei Rastede nehmen die Waisen auf, um ihr Leben dem Dienste Gottes zu weihen. 
Nach dem Tode des Abtes Meinrich Anno Domini 1226 verließen die Zwillinge das Konvent und schlossen sich einer Gruppe umherziehender friesischer Bauern an, die ebenfalls von der Sturmflut enteignet worden waren.

Eskel verdingt sich als Handwerker in verschiedener Art und hilft gerne wo er kann mit seinem Wissen weiter. So bleibt keiner in seiner Umgebung vollends unwissend.

Lingar arbeitet als Töpfer für die Gruppe. Dank seiner im Kloster erlernten Fähigkeiten, bietet er allerlei Schriftwerk an das gemeine Volk feil. Wann immer er Zeit findet quält er die Gemeinschaft mit den zarten Klängen seiner Sackpfeifen, Flöten und sonstigem Instrumentarium. Leidgeprüft hält Eskel gelegentlich mit verschiedenem Schlagwerk dagegen.